Oberönz – Schweiz  16

Ich war schon lange gespannt, was sich wohl hinter dem «Gartenfenster» von Alexandra Kaderli Mathys verstecken würde. Die Fotos auf ihrer Webseite hatten mich neugierig gemacht, und ihrer Einladung folgte ich dann nur allzu gerne. Was ich schliesslich in einem unscheinbaren Wohnquartier von Oberönz (bei Herzogenbuchsee) antraf, hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen!

Gleich auf zwei Etagen erstrecken sich diverse Räume, in welchen man, von feinen Düften umgeben, geschmackvolle Dekorobjekte, Sirups, Decken, Täschchen und Kerzen erstehen kann. Auch eine sorgfältige Auswahl an Möbeln – allesamt von «Riviera Maison» und von den Besitzern bereits auf ihre Alltagstauglichkeit getestet –wartet darauf, «probiert» und ausgesucht zu werden. Weiter gibt es zauberhafte Blumensträusse und Kränze, die eine eigens dafür verantwortliche Floristin zusammenstellt. Und dann stehen auf der Terrasse noch diverse kleinere Topfpflanzen und -blumen zum Verkauf. Wer sich dabei beraten lassen möchte, ist bei Alexandra an der richtigen Stelle. Sie hilft gerne mit Tipps weiter.

Vielleicht das Highlight schlechthin bemerkt man erst, wenn man seinen Blick von all diesen hübschen Gegenständen hebt und in die Weite blickt: den riesigen Garten! Ein wahres Paradies, das Alexandras Mann (dem einst gelernten Landschaftsgärtner) hier erschaffen hat und das bestimmt viel Zeit & Pflege erfordert! Diverse Sitzplätze unter Bäumen und zwei Teiche laden dazu ein, sich mitten in diese blühend-grüne Oase zu begeben und einfach einmal tief durchzuatmen. Wer mag, darf sich einen Kaffee oder einen erlesenen Sirup genehmigen und sich damit einen schattigen Platz im Grünen suchen. Zu entdecken gibt es hier auch einen früheren Ziegenstall. Der wurde in ein helles und originelles Gartenhäuschen verwandelt, das nun als zusätzliche Ladenfläche dient.

Speziell ist die Stimmung im «Gartenfenster» jeweils am Montagabend, wenn es bis 20 Uhr geöffnet hat – erst recht im Winter. Denn dann wird der Garten durch hunderte von Kerzen erleuchtet. Eingemummelt in eine warme Decke lässt man sich hier dann noch so gerne einen heissen Glühwein schmecken!